Investmentclubs hatten in der Vergangenheit häufiger Probleme, einen Broker für die Verwaltung des Club-Depots zu finden. Viele Onlinebroker verzichten auf die Führung von Investmentclub-Depots, weil ihnen der Verwaltungsaufwand zu hoch erscheint. Daher laufen viele Depots über Volksbanken und Sparkassen. Ein dort geführtes Depot hat aber den Nachteil, dass es nicht so komfortabel wie bei einem Onlinebroker geführt werden kann und das weniger Handelsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Um diese Situation zu verbessern, hat die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) eine langfristige Einigung mit dem S-Broker erzielt. Der Onlinebroker der Sparkassen ist seitdem zur ersten Anlaufstelle für Investmentclubs und Börsenvereine geworden.

Ab einer Wertpapiertransaktion pro Quartal ist das Depot für Investmentclubs kostenfrei. Alternativ bei einem Vermögensbestand von mehr als 10.000 Euro.

  • Pro Mitglied pauschal 20 Euro Mitgliedsgebühr
  • Es gelten die regulären Ordergebühren (derzeit ab 9,95 EUR pro Online-Inlandsorder)
  • Keine Kosten für Limitvormerkungen und Orderstreichung
  • kostenlose Teilausführungen

Der Investmentclub darf maximal 50 Mitglieder haben.  Für alle Mitglieder des Investmentclubs muss eine Legitimation vorliegen. Veränderungen an der Mitgliederliste (Neuaufnahmen oder Ausscheiden von Mitgliedern) müssen angezeigt werden. Ausserdem darf das Depotvolumen nicht größer als 500.000 Euro sein. Damit werden wahrscheinlich die wenigsten Clubs Probleme haben.

Mit steigender Tradeanzahl, kann die Mitgliedsgebühr von 20 Euro noch sinken. Ab 150 Wertpapiergeschäften pro Jahr entfällt sie komplett.